Mit dem Fahrrad auf 90 Kilometern
von Worms über Kaiserslautern nach Glan-Münchweiler



Kaiserslautern, 7. Juni 2008

Barbarossa-Radweg offiziell eröffnet
Zehn Gebietskörperschaften und fünf Landkreise, so lautet die stolze Zahl, die der Barbarossa-Radweg auf 90 Kilometern quer durch die Pfalz durchläuft.


„Der Radweg ist ein Zeichen dafür, dass wir in der Pfalz beginnen, aufeinander zuzugehen und zu kooperieren", so Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel bei der offiziellen Eröffnung des Radweges am vergangenen Samstag in Kaiserslautern. Der Barbarossa-Radweg besitze Symbolcharakter für die Zusammenarbeit im Bereich der Touristik und sei in das touristische Gesamtkonzept der Region integriert. Weichel wies darauf hin, dass vor allem Kurzurlaube mit Radfahren und Wandern stark im Kommen seien und zweistellige Zuwachsraten verzeichnen. „Tourismus kann und darf nicht an den Grenzen von Gebietskörperschaften enden", unterstrich der Oberbürgermeister die notwendige Kooperation innerhalb der Region. Aus ihr hatten sich sechs Delegationen mit Bürgermeistern, Beigeordneten, Abgeordneten, Räten und Verwaltungsvertretern mit dem Fahrrad auf den Weg nach Kaiserslautern gemacht, um gemeinsam das bedeutende Ereignis zu begehen. Der Barbarossa-Radweg verläuft quer durch die Pfalz und verbindet den Rhein-Radweg bei der Kaiserstadt Worms mit der Barbarossastadt Kaiserslautern und dem Glan-Blies-Radweg bei Glan-Münchweiler.


Der Landrat des Landkreises Kaiserslautern, Rolf Künne, freute sich, dass „das Zusammenwachsen in der Touristik in der Pfalz Wirklichkeit wird". Die Einweihung des Barbarossa-Radweges sei ein besonderer Tag, denn damit sei eine durchgehende Ost-West-Verbindung vom Rhein in Richtung Saarlouis geschaffen. Künne machte auch auf die Eröffnung der Nord-Süd-Route im Juli in Waldfischbach aufmerksam, die das angestrebte Radwegenetz in der Region weiter vervollständigt.


Auch der Kuseler Landrat Dr. Winfried Hirschberger verwies auf die Notwendigkeit der gemeinsamen Zusammenarbeit. Die Pfalztouristik gäbe es seit über 15 Jahren. „Wir bemühen uns, die Pfalz ins rechte Licht zu rücken", meinte der Kuseler Landrat. In der heutigen Zeit sei man gut damit beraten, in der Südpfalz auf Radwanderwege zu setzen und das Radwegenetz in zwei weitere Richtungen zu erweitern: in die Südwestpfalz über Bitch bis ins Elsaß und ab Weilerbach in Richtung Norden.


Hans-Joachim Kosubek, Beigeordneter der Stadt Worms, begrüßte die interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Pfalz und Rheinhessen. Er erklärte, dass das gemeinsame Routenlogo des Barbarossa-Radweges den stilisierten Kaiser Barbarossa darstellt. Als Vorlage diente die Plastik über dem Nordportal des Wormser Doms.


Der Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern, Peter Kiefer, hatte mit einer Delegation von Worms kommend den Radweg befahren. Eine weitere Delegation um Landrat Hirschberger startete von Glan-Münchweiler aus. Weitere Delegationen fuhren von Miesenbach, Rodenbach, Bockenheim am Deutschen Weintor und von der Alsenzquelle in Enkenbach-Alsenborn zur Eröffnung des Barbarossa-Radeweges nach Kaiserslautern.


Bericht: Sandra Janik, Pressestelle Stadt Kaiserslautern

Fotos: © Dieter Retter, SPORTPFALZ®