Großes Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Lautertal e.V. |
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09. September 2009 Sandra Schilling gewinnt Dressurprüfung der Klasse L |
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Traditionell am ersten Wochenende im September findet auf der Bonanza-Ranch in Katzweiler das Große Reit- und Springturnier des RFV Lautertal e.V. statt. In diesem Jahr fand die Veranstaltung bereits zum 20.ten Mal statt. Die Schirmherrschaft übernahm zum wiederholten Male der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach, Herr Heinz Christmann. Die Ausschreibung erlaubte Reiterinnen und Reitern aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland die Teilnahme. Zwei Tage lang ging es im sportlichen Wettstreit um Sieg und Platzierung. Die Einsteiger konnten in Reiterwettbewerben starten und die ganz kleinen Reiter im Führzügelwettbewerb. Der Veranstaltungsmodus sah vor, dass am Samstag die Dressurprüfungen und am Sonntag die Springprüfungen durchgeführt wurden. Rund 150 Pferde wurden gemeldet und mehr als 300 Nennungen, zu den insgesamt 16 Reitsportprüfungen, lagen dem Veranstalter vor. Das Turnier auf der Bonanza-Ranch bot natürlich den Mitgliedern des Reit- und Fahrvereins Lautertal e.V. eine großartige Gelegenheit, ihr Können unter den kritischen Augen der Richter unter Beweis zu stellen. Die Dressur, die Hohe Schule des Reitens, stand am ersten Turniertag auf dem Programm. Dabei konnte Selina Hess, auf ihrem Pferd Little Brandy, im Reiterwettbewerb den 2. Platz in der 1. Abteilung sichern. Charlotte Asal belegte in der gleichen Prüfung auf Late Night den 3. Platz. In der 2. Abteilung des Reiterwettbewerbs belegte Julia Drumm auf Fandango rojo ebenfalls den 3. Platz. Selina Hess konnte im Dressurwettbewerb der Klasse E ein weiteres Mal auf Platz 4 der Prüfung unter den Platzierten landen. Von der sportlichen Wertigkeit her mit am höchsten eingestuft war dabei eine L-Prüfung mit Trense. Bei Prüfungen der Klasse L müssen sowohl Reiter als auch Pferd über einen fortgeschrittenen Ausbildungsstand verfügen. Dabei achten die Richter insbesondere auf die harmonischen Übergänge und die Tempowechsel innerhalb einer Gangart, wobei der Unterschied zwischen versammeltem Tempo, Arbeitstempo und Verstärkungen deutlich erkennbar sein muss. Siegerin in der beschriebenen Dressurprüfung der Klasse L wurde Sandra Schilling mit Dancer, vom Reit- und Fahrverein Lautertal e.V. Bei der Dressurprüfung der Klasse L mit Kandare belegte sie, abermals mit Dancer, den 2. Platz. Auch in den Springprüfungen, die am Sonntag ausgetragen wurden, konnten sich Reiterinnen des RFV Lautertal e.V. auf den vorderen Rängen platzieren. Die schon am Vortag erfolgreiche Charlotte Asal belegte in der Stilspringprüfung der Klasse E den 4. Platz. In der Stilspringprüfung der Klasse A war Melanie Collofong auf dem 2. Platz erfolgreich. Das Wetter und die Platzverhältnisse auf der Bonanza-Ranch waren optimal. Das Große Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Lautertal e.V. gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Turnierkalender vieler Reiterinnen und Reiter. Wie Herr Christmann in seinem Grußwort betonte, hat sich das Turnier in den vergangenen Jahren einen, über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus, hervorragenden Ruf erworben. Der Veranstalter selbst ist jederzeit dankbar für finanzielle Hilfe, da man, so der Vorsitzende des RFV Lautertal e.V., Kurt Collofong, schon froh sein müsse, wenn man keine Verluste macht. Ziel der Veranstaltung sei es nicht, Profit zu machen. Bleibt doch etwas Geld übrig, wird es in die Verbesserung der Infrastruktur für Reiter und Zuschauer investiert. Ohne die finanzielle Hilfe von Sponsoren und Förderern, sowie die unentgeltliche Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist die Durchführung einer reitsportlichen Veranstaltung dieser Dimension nicht machbar, so Collofong weiter. Finanzielle Förderer seien zur Durchführung einer Veranstaltung in dieser Größenordnung unerlässlich, da die finanziellen Möglichkeiten des Veranstalters bei weitem nicht ausreichen - schließlich wollen die Preisgelder, Prüfungsgebühren und die weiteren Kosten auch bezahlt werden. |
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Bericht: Gerhard Matheis |